Gedanken, Persönlichkeitsentwicklung

Bist du ein Scanner?

Zu Schulzeiten war ich mir sicher, dass ich mit 25 genau wissen würde, wohin mein beruflicher Weg mich führt. Ich dachte, dass ich, nachdem ich ein wenig Arbeitserfahrung gesammelt habe, einfach wissen würde: Das ist es. Das will ich für den Rest meines Lebens machen, das ist genau mein Ding.
Mittlerweile habe ich realisiert, dass die Idee, einen einzigen Job für den Rest seines Lebens zu haben wohl nicht mehr so zeitgemäß ist. Aber dennoch weiß ich im Moment nicht einmal, was ich in den nächsten Jahren machen möchte. Es fällt mir einfach schwer mich zu entscheiden. Nun weiß ich, dass es heutzutage mehr verschiedene Jobmöglichkeiten denn je gibt, was die Situation nicht gerade einfacher macht. Aber scheinbar ist das nicht mein einziges Problem. Weiterlesen „Bist du ein Scanner?“

Gedanken

Für die Würdigung seltsamer „Talente“

Ich bin ehrgeizig, begeisterungsfähig und arbeite gerne im Team. Wer hat das alles schon mal in einem Bewerbungsschreiben erwähnt? Dabei haben wir alle doch unsere einzigartigen „Talente“ und positiven Eigenschaften, von denen die Human-Resources-Abteilung des zukünftigen Arbeitgebers wahrscheinlich gar nichts wissen möchte. Deshalb habe ich meine nicht-Bewerbungsschreiben-würdigen aber dennoch ziemlich großartigen „Talente“ hier für euch aufgelistet. Weiterlesen „Für die Würdigung seltsamer „Talente““

Gedanken, Persönlichkeitsentwicklung

Kleine Veränderungen für weniger (Lern-)Stress und mehr Gesundheit

Die Jahre 2017 bis 2019 haben mich mental ziemlich gefordert. Schon dieses Statement zu machen fällt mir schwer, schließlich geht es mir insgesamt wirklich sehr gut und meine Sorgen mögen anderen lächerlich erscheinen. Aber es ist, wie es ist; wir haben alle unterschiedliche Belastungsgrenzen und gehen unterschiedlich (gut) mit Stress um. Weiterlesen „Kleine Veränderungen für weniger (Lern-)Stress und mehr Gesundheit“

Gedanken, Persönlichkeitsentwicklung

Wider den Selbstverbesserungszwang!

Persönlichkeitsentwicklung ist so angesagt wie nie. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet das Wort persönliches geistiges Wachstum. Auch das klingt noch ziemlich abstrakt. Grundsätzlich soll uns Persönlichkeitsentwicklung irgendwie „besser“, reflektierter, organisierter, disziplinierter, erfolgreicher machen. Um dieses Ziel zu erreichen, stehen zahlreiche Methoden, Tipps und Übungen zur Verfügung.
Auch ich bin – auch, wenn die Überschrift dieses Artikels anderes vermuten lassen könnte – diesem „Trend“ verfallen; Weiterlesen „Wider den Selbstverbesserungszwang!“

Gedanken

Am I a writer?

In meiner von Film und Literatur geprägten Vorstellung sind Künstler*innen Menschen mit einer brennenden, unstillbaren Leidenschaft. Menschen, die nächtelang wach bleiben, vergessen zu essen, sich völlig von der Außenwelt abkapseln, um dieser Leidenschaft nachzugehen. Deren Lebenssinn darin besteht, zu erschaffen; auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn balancierend. Die, die Kunst atmen, Kunst ausstrahlen, sich mit Kunst umgeben, Kunst sind. Deren Leben ohne ihre Leidenschaft sinnlos und grau ist.

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Gedanken, Persönlichkeitsentwicklung

Wenn du es sowieso machst, hab wenigstens Spaß dabei

Viele Dinge tun wir nicht, weil wir es unbedingt wollen, sondern aus einer bestimmten Notwendigkeit heraus. Putzen, lernen, Treffen und Veranstaltungen, auf die wir eigentlich keine Lust haben, alles irgendwie nicht das Ende der Welt, aber nervig genug, um einem die Laune zu verderben.
In meinem Fall war es ein Halbmarathon in Madrid (also etwas, was ich mir zu hundert Prozent selbst ausgesucht hatte), der zeitlich so vorverlegt wurde, dass mir davor nicht ausreichend Schlaf blieb. Außerdem hatte ich kaum trainiert und mittlerweile eingesehen, dass ich aus gesundheitlichen Gründen sportlich ein bisschen kürzer treten muss, aber das ist ein anderes Thema. Auf jeden Fall war ich alles andere als begeistert von der Idee, am frühen Morgen 21 Kilometer durch die Sonne Spaniens zu laufen und hatte das Gefühl, dass mir das Ganze nicht guttun würde.

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Gedanken, Gesellschaft

etwas Sinnvolles tun.

Die letzten Wochen und Monate war ich sehr produktiv.

Auch, wenn dieser Blog das nicht vermuten lässt, habe ich viel „geschafft“: Ich habe mein erstes juristisches Staatsexamen mit Prädikat bestanden, drei weitere Klausuren geschrieben, ich war regelmäßig laufen, um für meinen ersten Marathon zu trainieren und habe nebenbei in einer Boulderhalle gearbeitet. Ich habe jeden Tag frisch gekocht, habe Wäsche gewaschen, gestaubsaugt, aufgeräumt, was im Haushalt eben so anfällt. Ich habe mir auch am Wochenende keinen Tag freigenommen. Klar habe ich auch mal prokrastiniert, aber wenn ich etwas tat, außer zu lernen, musste schon etwas Sinnvolles sein, etwas, was ich erledigte. Ein Punkt auf der to-do-Liste, der abgehakt werden konnte.
Wenn zwischendurch Zeit für Treffen mit Freunden oder Ähnliches war, dann immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass ich aber gleich weiterlernen müsse, dass meine Zeit begrenzt sei. So richtig frei fühlte ich mich nicht.

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Gedanken, Gesellschaft

keine Zeit, Baby

Tausende Dinge, die wir gerne tun würden, ein Grund, sie nicht zu tun: keine Zeit.

Keine Zeit, um sich neben 40+-Stunden-Woche ehrenamtlich zu engagieren, ein neues Hobby anzufangen, die Großeltern zu besuchen oder den Keller auszumisten.
Irgendwie kommen wir mit der Zeit, die wir haben, gerade so über die Runden, sind da ja auch noch die zeitraubenden alltäglichen Kleinigkeiten, die erledigt werden müssen; außerdem die Pausen, die wir uns nehmen und auch nehmen müssen, um nicht durchzudrehen: die seltenen Abende auf dem Sofa, Sonntagnachmittage im Café. Davon, dass diese Pausen wichtig sind, bin ich überzeugt. Am Ende der Rechnung steht fest: das knappe Zeitkontingent ist aufgebraucht, mehr geht nicht.

Ist das so?

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Reisen

Die Welt in meinem Auto

Heute möchte ich über etwas schreiben, über das ich auf den Blogs, denen ich so folge, noch nicht viel gelesen habe: Mitfahrgelegenheiten.
Das klingt erstmal ziemlich simpel. Klar, gute Sache, man kommt schneller an, es ist nicht teuer und im Optimalfall hat man ein bisschen Unterhaltung und weniger Autos, die die Straßen verstopfen. Mir gibt es aber noch ein bisschen mehr, mit den unterschiedlichsten Leuten quasi ein Stück meines Weges zu teilen.

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