Gedanken, Psyche

Nimmst du deine Bedürfnisse ernst?

Kennst du das Gefühl, alle und alles zu priorisieren, nur dich selbst nicht? Dir erst etwas „gönnen“ zu können, wenn du dies und jenes geschafft hast? Zu springen, sobald ein neuer Termin, eine neue Anfrage reinkommt und dabei dich selbst völlig zu vergessen?

Häufig geht es mir so, dass ich mir erst dann Zeit für mich selbst nehme, wenn ich ziemlich ausgelaugt bin. Ich sage mir beinahe jeden Tag, dass ich mehr lesen, mehr draußen sein, mehr genießen möchte. Ich nehme mir vor, täglich zu meditieren, spazieren zu gehen, etwas für mich zu tun. Doch sobald mich jemand um etwas bittet, werfe ich meine guten Vorsätze über Board.

Die erste Person, zu der ich „nein“ sage, bin ich selbst. Dabei weiß ich, dass niemand etwas davon hat, wenn ich mir selbst jegliche Energie entziehe. Dass ich keine Marionette sein will, meine Grenzen wahren möchte.

Manchen fällt das leicht. Sie wirken, als wären sie mit einem Schutzschild geboren. Mir geht es nicht so. Ich muss mit mir selbst verhandeln, mich dazu durchringen, Grenzen zu setzen. Anderen und mir selbst gegenüber. Ich habe die Hoffnung, dass es mit etwas Übung leichter wird.

Fotonachweis: unsplash.com/arnold_leung423

8 Gedanken zu „Nimmst du deine Bedürfnisse ernst?“

  1. Liebe Helen,
    ja, in deinem Text konnte ich mich teilweise sehr gut wiedererkennen… Besonders diese Formulierung: „Die erste Person, zu der ich „nein“ sage, bin ich selbst.“ Wow, damit triffst du den Nagel wirklich auf den Knopf!

    Liebe Grüße
    Alina

    Gefällt 2 Personen

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