Gedanken, Psyche

Provisorien

Irgendwann hätte ich gerne eine eigene Kletterwand. Aber nicht hier, das würde keinen Sinn machen, hier bin ich ja schon bald wieder weg. Auch nicht in der nächsten Wohnung, in der nächsten Stadt. Denn wer weiß, wo ich in einem Jahr bin?
Hier und jetzt ist Provisorium. Nicht zu viel investieren wollen, weil es wahrscheinlich sowieso schon bald wieder vorbei ist. Kleine Ungemütlichkeiten in Kauf nehmen, denn: ist ja nicht auf Dauer. Was ist überhaupt auf Dauer? Weiterlesen „Provisorien“

Gedanken, Psyche

Bist du ein Scanner?

Zu Schulzeiten war ich mir sicher, dass ich mit 25 genau wissen würde, wohin mein beruflicher Weg mich führt. Ich dachte, dass ich, nachdem ich ein wenig Arbeitserfahrung gesammelt habe, einfach wissen würde: Das ist es. Das will ich für den Rest meines Lebens machen, das ist genau mein Ding.
Mittlerweile habe ich realisiert, dass die Idee, einen einzigen Job für den Rest seines Lebens zu haben wohl nicht mehr so zeitgemäß ist. Aber dennoch weiß ich im Moment nicht einmal, was ich in den nächsten Jahren machen möchte. Es fällt mir einfach schwer mich zu entscheiden. Nun weiß ich, dass es heutzutage mehr verschiedene Jobmöglichkeiten denn je gibt, was die Situation nicht gerade einfacher macht. Aber scheinbar ist das nicht mein einziges Problem. Weiterlesen „Bist du ein Scanner?“

Gedanken, Psyche

Für die Würdigung seltsamer „Talente“

Ich bin ehrgeizig, begeisterungsfähig und arbeite gerne im Team. Wer hat das alles schon mal in einem Bewerbungsschreiben erwähnt? Dabei haben wir alle doch unsere einzigartigen „Talente“ und positiven Eigenschaften, von denen die Human-Resources-Abteilung des zukünftigen Arbeitgebers wahrscheinlich gar nichts wissen möchte. Deshalb habe ich meine nicht-Bewerbungsschreiben-würdigen aber dennoch ziemlich großartigen „Talente“ hier für euch aufgelistet. Weiterlesen „Für die Würdigung seltsamer „Talente““

Gedanken

Am I a writer?

In meiner von Film und Literatur geprägten Vorstellung sind Künstler*innen Menschen mit einer brennenden, unstillbaren Leidenschaft. Menschen, die nächtelang wach bleiben, vergessen zu essen, sich völlig von der Außenwelt abkapseln, um dieser Leidenschaft nachzugehen. Deren Lebenssinn darin besteht, zu erschaffen; auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn balancierend. Die, die Kunst atmen, Kunst ausstrahlen, sich mit Kunst umgeben, Kunst sind. Deren Leben ohne ihre Leidenschaft sinnlos und grau ist.

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