Gedanken, Psyche

Warum ich das Klettern liebe

Geklettert bin ich schon immer. Als Kind schwindelfrei auf die höchsten Bäume, Klettergerüste rauf und runter, mit meinem Vater und meinem Bruder in der Boulderhalle. Wenn es für jede Person eine Bewegungs- oder Sportart gibt, die ihr Energie und Freude gibt, dann ist es für mich das Klettern. Schon klar, es ist auch einfach ein extrem gehypter Sport. Aber – zu recht! Auch für mich ist es einfach eine der besten Beschäftigungen, der man im Leben so nachgehen kann. Hier sind einige der Gründe dafür.

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Gedanken, Persönliches

Ein Frühlingstraum

Es wird wieder wärmer, das spüre ich. Kein Zweifel, es ist Frühlingsluft, die da sanft über meine Haut streicht. Zwei Frauen lachen laut, irgendwer raucht einen Joint. Farbenfrohe Erinnerungen werden langsam präsenter, als hätte ich sie aus dem Winterschlaf erweckt. Und wie ich in der Abenddämmerung durch die Straßen radle, fühle ich mich so frei wie schon lange nicht mehr. Ein Gemisch aus Sehnsucht und Vorfreude breitet sich in meiner Brust aus. Ein erhebendes Gefühl.

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Gedanken, Psyche

Stille Wasser und so.

Alle reden um mich herum. Alle sind laut, fröhlich, schlau und cool. Und ich bin gerne dabei, höre gerne zu. Aber ich sollte auch etwas sagen, denke ich. Etwas Schlaues und Cooles. Etwas das zeigt, hey, sie gehört dazu; sie ist kein Fremdkörper in dieser Gruppe, kein Eindringling. Meine Worte dürfen mich nicht enttarnen als jemanden, der sich nur als eine von ihnen ausgibt. Aber still zu bleiben ist ebenfalls keine Option. Schweigen ist nicht cool. Es wirkt nicht schlau. Also zerbreche ich mir den Kopf über schlaue und coole Phrasen. Ich habe eine Idee, ich verwerfe sie wieder. Nicht zu viel Angriffsfläche bieten, sich bloß nicht blamieren. Aber trotzdem etwas sagen, jetzt. Nur was?

Zu Grundschulzeiten war ich ein ziemlich vorlautes Kind, schnell gelangweilt und immer mit einem blöden Spruch auf den Lippen. Als Teenager war das anders. In großen Gruppen blieb ich lieber still, beobachtete und vermied es, Aufmerksamkeit zu erregen. Angestrengt nach Worten zu suchen und am Ende doch zu schweigen, diese Situation kenne ich nur zu gut.

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Gedanken

Der obligatorische Jahresrückblick auf 2020

Ich glaube so viel steht fest: 2020 lief anders als gedacht. Für viele Menschen war es ein hartes Jahr, ein Jahr voller Verluste. Für mich persönlich war das Jahr äußerst turbulent, auch, wenn ich glücklicherweise persönlich nicht allzu sehr unter der Pandemie zu leiden hatte. Nur die Südamerikareise – seit Jahren ein Traum von mir – die nach dem Studienabschluss endlich anstehen sollte, musste leider auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Aber das war nicht das einzige, was anders lief als geplant. Dennoch hielt dieses Jahr viele schöne und besondere Momente für mich bereit – und auch ein paar Learnings.

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Gedanken

Stolzer Pfau || Proud Peacock

Stolzer Pfau

11. Worauf bist Du stolz?

Helen:

„Auch, wenn sie mir manchmal das Leben nicht leicht machen, bin ich stolz auf meinen Ehrgeiz und mein Durchhaltevermögen. Ich bin stolz darauf, dass ich den Mut habe, Pläne in die Tat umzusetzen und viel von dem, was ich erreichen wollte, tatsächlich auch geschafft zu haben. 

Wenn ich einen Traum habe, tue ich einiges dafür, damit er in Erfüllung geht. Auch anderen gegenüber mache ich selten bis nie leere Versprechungen.

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Gedanken

Allein Zu Haus || Home Alone

Allein Zu Haus

6. Fühlst Du Dich erwachsen?

Sovely von www.MurmelMeister.com:

„Ich habe mir sehr lange meine jugendliche Spontanität und Verrücktheiten bewahren wollen. Zudem hat mich mein Leben in der Musikbranche jung gehalten. Erwachsen sein kam immer dem langweiligen Spießigen gleich, was für mich nie in Frage kam. Dennoch hat man mich bereits als Zwanzigjährige als reif und erwachsen wahrgenommen, immer meinem Alter voraus. Das Erwachsensein war für mich erst als Gefühl spürbar, als ich selbst Mama geworden bin; mit dem Nestbau und dem Wunsch meinem Minime ein Vorbild zu sein. Mein Minime soll ebenso die Möglichkeit der Selbstverwirklichung haben und ein erfülltes Leben führen können. 

Erwachsensein bedeutet für mich auch, dass ich nicht mehr das Zentrum meines Universums bin. 

Sovely – www.MurmelMeister.com
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Gedanken

Frauen-Spirit || Women Spirit

Frauen-Spirit

5. Wie nimmst Du Dich als Frau wahr?

Helen:

„Bis vor einigen Jahren habe ich mich überhaupt nicht als Frau wahrgenommen. Auch nicht wirklich als Mädchen, sondern eher in typischer Britney-Spears-Manier als etwas dazwischen. Eine Frau war man meiner Ansicht nach eher ab Mitte 30, als „Karrierefrau“ vielleicht oder in einer Mutterrolle (als ob es nur diese beiden Optionen gäbe). 

Erst seit kurzer Zeit sehe ich mich also überhaupt wirklich als Frau. Und als Feministin. Ich sehe, dass Frauen überall auf der Welt noch keine Chancengleichheit erfahren und es macht mich wütend. Ich wünsche mir, dass unsere Möglichkeiten nicht von unserem Geschlecht bestimmt werden, dass unsere Fähigkeiten in Zukunft objektiver betrachtet werden. 

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Gedanken

Auf Den Punkt || On Point

Auf den Punkt

2. Was sind 3 Wörter, die Dich beschreiben und die Dir viel bedeuten?

Sovely: „Liebe. Leidenschaft. Hingabe.“ 

Helen: „Freiheit. Veränderung. Neugier.“ 

Sovely von www.MurmelMeister.com:

„Das ist meine unersättliche Energiequelle, mein Motor und meine ganz persönliche Handschrift und Spur. Von meinem Leben gezeichnet offenbart es sich überall in meiner Umgebung. Diese drei Wörter haben sich in meinen Dreißigern für mich klar hervorgetan und seither an Brillanz gewonnen.

Wenn man mit Hingabe, Liebe und Leidenschaft lebt, dann ist das „Genießen des Augenblicks“ das reichste Geschenk, das einem das Leben serviert. ‘Nur wer genießt, der lebt.’ ist mein Lebensgrundsatz.

Sovely – www.MurmelMeister.com

 

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Gedanken, Persönliches

Zwei Frauen || Two Women

Zwei Frauen

Wenn wir in den letzten Monaten etwas gelernt haben, dann das: gemeinsam geht fast alles besser. Indem wir unterschiedliche Perspektiven einnehmen, können wir Probleme leichter lösen und Rückschlüsse auf unsere eigene Position ziehen. Aus diesem Grund kam es – mitten in der einer Zeit der Ungewissheit – zu Sovelys Post „Help In Process“, auf den sich Helen prompt per Email meldete. Aus unserem kurzen schriftlichen Kontakt wurde ein kleines Gemeinschaftsprojekt: 

12 Fragen, 2 Frauen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Werdegängen und Ansichten. 

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Gedanken, Persönliches

Me vs. 40-Stunden-Woche

Seit knapp vier Wochen arbeite ich 40 Stunden in der Woche, Montag bis Freitag, so ziemlich 9 to 5. Und seit knapp vier Wochen habe ich es beim besten Willen nicht geschafft, regelmäßig einmal die Woche zu bloggen. Zufall? Wohl eher nicht.

Auch vorher habe ich nicht das klischeemäßige Student*innenleben – feiern bis um 4 und dann schlafen bis um 12, Vorlesung von 14 bis 16 Uhr – gelebt. Nicht ein Semester. Und ja, ich wurde vor dem Arbeitsleben gewarnt. Dass man müde sei nach der Arbeit wurde mir gesagt, und dass man zu nichts mehr komme. Das kann ich nur teilweise bestätigen. Meine Erfahrungen im Übergang zwischen Studium und Beruf habe ich euch hier zusammengeschrieben.

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