Gedanken, Psyche

Zwischendrin

In mir passiert so viel, dass ich nicht mal darüber schreiben kann. Ich versuche es trotzdem.

Auf der Suche nach Balance bin ich, glaube ich, auf den Kopf gefallen. Ich kann nur noch müde lächeln, oder euphorisch schreien, beizeiten auch mal lethargisch gegen die Wand starren. Mein Gedankenkarussell hält mich wach. Wieder schwinge ich mich darauf und spüre den Wind in den Haaren. Keine Angst vor der Kurve, bevor ich mit vollem Karacho aus der Bahn fliege. Klamotten abklopfen, weitermachen.

Ich bin tiefenentspannt, für eine Sekunde, weil alles eben so passiert. Das lasse ich zu, ducke mich nicht weg, tauche höchstens mal kurz ab in eine Traumwelt. Es geht so weiter, bis es eben nicht mehr weitergeht. I’m going nowhere, and I’d like to go there. Bin Meisterin des Unbewussten und lasse die Störgeräusche aus meinem Hinterkopf einfach mitlaufen.

In Gedanken immer irgendwo, ständig unterwegs, nichts anderes war zu erwarten. Der Nebel von draußen zieht ins Zimmer und ich versuche, ihn mit meinen Blicken aufzulösen. Ich bin doch hier, will ich schreien. Ich nehme einmal alles, noch ’ne Fahrt, noch ’ne Runde, und Zuckerwatte obendrauf.

Der Boden schwankt. Oder bin das ich? Keine Ahnung, was hier eigentlich gerade passiert. Ich bewege mich auf unsicherem Terrain, irgendwo zwischen Denken und Fühlen. Ein Pochen im Kopf und ein stärkeres im Herzen. Ich schließe die Augen, danke dem Universum für mein Sicherheitsnetz und lasse mich fallen.

Bildnachweis: Aleksandra Sapozhnikova via unsplash.com

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